Brustvergrößerung natürlich – geht das? FSPNN zeigt Mittel

Für all diejenigen Frauen, die gerne größere Brüste hätten, sich jedoch nicht gleich unters Messer legen wollen, gibt es eine Reihe Methoden, die die Größe der Brüste beeinflussen können.

Hormonell bedingte Brustvergrößerung und Bruststraffung

Wer auf der Suche nach Präparaten ist, die pflanzlicher Herkunft sind, wird verschiedene Produkte auf dem Markt finden. Es handelt sich dabei meist um diverse Cremes, deren Zusatzstoffe die Durchblutung der Haut der Brüste anregen. Dadurch werden die Brüste mehr betont, so dass das Dekolleté einfach schön und gefüllt aussieht. Die Zusatzstoffe dieser Cremes sind meist pflanzlicher Herkunft. Es handelt sich dabei um Pflanzen, die nachweislich die Durchblutung anregen.

Daneben sind Produkte mit Pflanzen, die reich an Phytoöstrogenen sind, sehr beliebt. Es handelt sich dabei um pflanzliche Stoffe, die den körpereigenen Östrogenen sehr ähnlich sind und dieselbe Wirkung erzielen können. Da Östrogene für den Wachstum der Brüste zuständig sind, können Phytoöstrogene dazu eingesetzt werden, den Brustwachstum zu beeinflussen und anzuregen. Zumindest wird dies von den Herstellern der Produkte, die reich an Phytoöstrogenen sind, versprochen. Und laut Testberichten, bzw. den zufriedenen Verbraucherinnen, muss an dieser Behauptung etwas richtig sein.

Immerhin stellt der Einsatz von Phytoöstrogenen eine wirksame Hormonersatztherapie dar.

Glückliche Frau dank großer BrustBei der Einnahme der Verhütungspille bemerkt meist jede Frau schon kurz nach der ersten Einnahme ein Ziehen in den Brüsten. Damit einhergehend glauben viele Frauen und Mädchen, durch die Pille einen größeren Busen bekommen zu haben. Und dies ist tatsächlich nicht nur ein subjektives Erlebnis, denn durch die Einwirkung der Hormone in der Pille kommt es zu Wassereinlagerungen in der Brust, wodurch diese größer wirkt und wird. Zumindest vorübergehend. Denn sobald sich der Körper nach einiger Zeit auf die Hormonzufuhr gewöhnt hat, bilden sich diese Wassereinlagerungen zurück und die Brust wird genauso wie vor der Einnahme der Pille.

Der Wachstum des Brustgewebes kann zudem durch die gezielte Einnahme von Geschlechtshormonen anregen. Es handelt sich dabei um hochdosierte Injektionen und Tabletten. Sobald diese jedoch abgesetzt werden, muss damit gerechnet werden, dass die Brüste in die Ausgangsposition zurückgehen. In manchen Fällen kann der Brustwachstum durch Hormone dauerhaft angeregt werden. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die Hormone schon im Mädchenalter eingenommen werden. Da eine Hormontherapie dieser Art ebenfalls mit einer Reihe von möglichen Nebenwirkungen verbunden ist, sollte über diese wirklich gründlich nachgedacht werden.

Brustvergrößerung durch richtige Ernährung und körperliches Training

Zwar wird den meisten Frauen, die sich nach einer Brustvergrößerung sehnen meist erklärt, dies sei ohne einen chirurgischen Eingriff nicht möglich, doch dies entspricht nicht unbedingt der Wahrheit. Durch die richtige Ernährung kann der Alterungsprozess der Haut beeinflusst, bzw. verlangsamt werden. Für einen prallen Busen ist dies insofern wichtig, dass dadurch der Gefahr schlaffer Brüste vorgebeugt wird. Denn eine straffe Haut gibt den Brüsten den nötigen Halt, um wirklich schön auszusehen. Daher sollte bei der Ernährung darauf geachtet werden, dass diese ausgewogen ist und den Stoffwechsel ankurbelt.

Tipp: Es sollte ausreichend Wasser getrunken werden, damit giftige Stoffe aus dem Körper besser und leichter ausgeschieden werden. Das Resultat ist eine besser durchblutete Haut, die zugleich elastischer ist.

Körperliches Training kann ebenfalls die Größe der Brüste beeinflussen. Denn durch die Entwicklung der Brustmuskeln werden die Brüste optisch „angehoben“. Daher empfiehlt es sich, regelmäßig Übungen für den Brustbereich auszuführen.

Sowohl die richtige Ernährung als auch das körperliche Training erfordern noch zusätzliche Maßnahmen. Darunter wird die Vermeidung schlechter Angewohnheiten verstanden. So trägt ein vermehrter Alkoholkonsum sowie der Zigarettenkonsum direkt zu einer Hauterschlaffung bei. Den Zigarettenrauch trägt zu einer schnelleren Alterung des Bindegewebes bei. Daher sollte dieser unbedingt aus dem eigenen Leben verbannt werden.

Gewichtszunahme

Durch die Gewichtszunahme nehmen die Brüste meist ebenfalls an Volumen zu. Dies liegt an der Fettablagerung. Das Fett lagert sich bei einer Gewichtszunahme meist in den Brust- und Bauchbereich. Doch es handelt sich hierbei nicht um eine Regel. Daher kann eine Gewichtszunahme mit dem Ziel, die Oberweite zu beeinflussen, nur dann sinnvoll sein, wenn man mit Sicherheit weiß, dass man bei einer Gewichtszunahme zu der Fettablagerung im Brustbereich neigt. Denn letztendlich bestimmen die genetischen Faktoren, ob sich das überschüssige Fett an den richtigen Körperstellen lagert. Schließlich kann man dies nicht selbst bestimmen. Diese Methode empfiehlt sich bei Frauen, die untergewichtig sind.

Vakuumpumpe

Eine weitere Methode zur natürlichen Brustvergrößerung ohne operativen Eingriff stellen die sog. Vakuumpumpen dar. Diese verstärken die Durchblutung in den Brüsten. Durch den Sog entwickelnden sie zudem einen dehnenden Effekt, wodurch das Gewebe stimuliert wird. Das Resultat sind optisch größere Brüste. Zumindest temporär. Wird eine Vakuumpumpe über einen längeren Zeitraum über kontinuierlich angewendet, kann tatsächlich eine Vergrößerung der Brüste die Folge sein. Und zwar dauerhaft. Diese Methode erfordert viel Diszplin.

Das Unterspritzen von Eigenfett und Hyaluronsäure

Eine Brustoperation ist nicht nötigDie sogenannte Eigenfett-Transplantation gilt als risikoarm und ist preisgünstiger als eine chirurgische Brustvergrößerung. Die einzige Voraussetzung für die Eigenfett-Transplantation ist ausreichend überschüssiges Hautfett an anderen Körperstellen. Das diesen Körperregionen entnommene Fett wird anschließend in die Brüste injiziert. Damit werden gleichzeitig zwei mögliche Probleme behoben – man wird das überschüssige Fett an anderer Körperstelle los und bekommt dazu noch den gewünschten Busen. Die Behandlungszeit ist kurz, wobei die Gefahr einer Narbenbildung kaum vorhanden ist.

Da es sich bei dem Fett um das eigene Gewebe handelt, besteht kaum eine Chance, dass dieses von den Brüsten abgestoßen wird. Meist wird dabei mehr Fett als nötig in die Brüste gespritzt, da es zu dem sogenannten Remodelling kommt. Dabei baut sich ein Teil des eingespritzten Fettes wieder ab. Diese Methode besitzt auch gewisse Nachteile, doch wenn man die Vor- und Nachteile dieser Methode mit denen eines chirurgischen Eingriffs miteinander vergleicht, lohnt es sich allemal, über diese nachzudenken.

Neben dem Eigenfett kann auch die Hyaluronsäure in die Brüste gespritzt werden. Dieser Eingriff wird unter örtlicher Betäubung vorgenommen und stellt eine schonende Methode dar, die Brüste zu vergrößern und zu straffen.

Genau wie bei dem Einspritzen des Eigenfetts lassen sich auch hier eine Narbenbildung und eventuelle starke Blutungen vermeiden. Es handelt sich hierbei jedoch um eine ziemlich junge Methode. Daher ist diese noch umstritten. Vor solch einem Eingriff sollte daher unbedingt immer erst die Brust untersucht werden und ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Diese Methode ist teuerer als das Einspritzen des Eigenfettes. Sowohl bei einen als auch bei der anderen Methode muss damit gerechnet werden, dass nach einiger Zeit die Brüste wieder die ursprüngliche Größe und Form annehmen und der Eingriff wiederholt werden muss. Der Eingriff selbst dauert ca. 30 Minuten. Unmittelbar nach der Behandlung ist die Patientin voll einsatzfähig.

Push-Ups und Einlagen

Neben den genannten Methoden der Brustvergrößerung besteht weiterhin die Möglichkeit, diese für die Betrachter größer wirken zu lassen, und zwar durch die bewährten Push-Ups. Diese sind die ideale Lösung für Frauen, die nichts gegen ihre kleinen Brüste haben, doch im bekleideten Zustand gern ein schöneres Dekolleté hätten.

Ein Push-Up BH zaubert binnen Sekunden einen üppigeren Brustumfang, der optisch verbessert ist, da dieser die Brüste anhebt. Dabei kann zwischen einer ganzen Reihe an Modellen ausgewählt werden. Selbst Modelle mit Silikoneinlagen oder Gel-Kissen werden mittlerweile angeboten. Neben den BHs kann man auch einfach Einlagen kaufen, die sich anschließend in jeden BH einpassen lassen.

Die Entwicklung der weiblichen Brust

Die Entwicklung der Brust durchläuft mehrere Entwicklungsstadien. Durch den zunehmenden Östrogen-Spiegel beginnt die Entwicklung der Brust meist bereits vor der Pubertät und endet schließlich nach der Pubertät. Somit ist die weibliche Brust meist bis zum 19. Lebensjahr vollständig entwickelt. Dabei muss man jedoch bedenken, dass der Beginn der Entwicklung sowie das Ende der Entwicklung sich von Frau zu Frau unterschieden. Daher sind viele Frauenärzte der Auffassung, die Brüste könne man erst im Alter von 25 Jahren als voll entwickelt betrachten.

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In der Schwangerschaft geht die weibliche Brust erneut Veränderungen durch. Diese beeinflussen das Aussehen der Brust selbst meist sehr stark. Während die Körbchengröße nach der Schwangerschaft bei vielen Frauen größer ist als vor der Schwangerschaft, klagen andere Frauen darüber, dass die Brust nach der Schwangerschaft kleiner geworden ist und zudem noch erschlafft ist. Dies liegt daran, dass der Brustvolumen in der Schwangerschaft größer wird und nach der Schwangerschaft wieder kleiner. Die Haut, die während der Volumenvergrößerung gedehnt wurde bildet sich nicht so schnell zurück, so dass die Brust „leer“ wirkt.

Brustvergrößerung und Bruststraffung

Generell wird zwischen einer Brustvergrößerung und einer Bruststraffung unterschieden. Bei der Brustvergrößerung nimmt der Brustvolumen zu. Dagegen wird bei einer Bruststraffung lediglich das Bindegewebe der Brust gestrafft. Meist wird eine Bruststraffung nach einer Schwangerschaft sowie nach einer plötzlichen Gewichtsabnahme als nötig empfunden. Denn sowohl in einem als auch im anderen Fall kommt es zu einer Minderung des Brustvolumens.

Das gedehnte Hautgewebe braucht jedoch etwas länger, um sich dieser Veränderung anzupassen, so dass die Haut der Brüste schlaff wirkt und die Brüste nicht mehr gefüllt sind. Bei einem chirurgischen Eingriff wird bei der Brustvergrößerung beispielsweise die Brust meist durch diverse Implantate tatsächlich vergrößert. Dagegen wird bei der Bruststraffung bei einem chirurgischen Eingriff das Bindegewebe der Brust gestrafft und das überschüssige Gewebe anschließend entfernt, wodurch die Brüste erneut füllig aussehen.

Vorbeugende Maßnahmen, um einen prallen Busen zu erhalten

Durch einige Tipps kann die Erschlaffung des Hautgewebes der Brüste vorgebeugt werden. Denn sobald das Hautgewebe erschlafft ist, wirkt die Brust kleiner und das Dekolleté ist nicht mehr schön gefüllt.

In erster Linie sollte immer der richtige BH getragen werden, der den Brüsten den nötigen Halt bietet und eine vorzeitige Erschlaffung des Bindegewebes verhindert. Außerdem kann während dem Duschen durch das Abspülen mit abwechselnd heißem und kalten Wasser dafür gesorgt werden, dass die Durchblutung des Bindegewebes angeregt wird. Je besser dieses nämlich durchblutet ist, desto mehr wird für die Elastizität der Haut gesorgt und die Haut passt sich den Veränderungen des Volumens der Brüste besser an.